FIRMENGESCHICHTE

1901
Dr. jur. Karl August von Schmieder erwirbt Schloss und Gut Steinach. Der Blick auf den Schlossturm wird zum Markenzeichen.


1904
Für die Rennpferde des Gestüts sollen „beste“ Wiesen und Weiden angelegt werden. „Gute Ökotypen“ werden gesammelt, selektiert und vermehrt. Erste Züchtungsansätze werden verfolgt. Die „von Schmieder´sche Muster-Ökonomie“ in Steinach wird zum beliebten Exkursionsobjekt.

1919
Die „Deutsche Grünlandbewegung" nimmt ihren Anfang im Turmzimmer des Steinacher Schlosses. Seitdem ist Steinach mit dem Begriff "Grünland" untrennbar verbunden


1920
Die SAATZUCHT STEINACH wird gegründet und die systematische Züchtung beginnt. Es kommen Sorten von Rotschwingel, Wiesenschwingel und Goldhafer auf den Markt. Futterkruziferen sowie weitere Gräser- und Kleearten folgen.

1941
Dr. Max von Schmieder übernimmt den Betrieb vom Vater. Die Züchtung wird um geeignete Arten für Zier- und Sportrasen erweitert.


1965
Mit „Rasengold“ erhält der erste deutsche Rasenrotschwingel Sortenschutz.


1974
Mit der Sorte „Supra“ wird die erste Lägerrispe, eine Art mit exzellenter Raseneignung, geschützt. Diese Art wird bis heute nur von uns züchterisch bearbeitet


1975
Das Deutsche Weidelgras wird eingetragen. Rasenmischungen mit der Bezeichnung „Loretta-Superrasen“ werden zum hochwertigen Markenbegriff.


1988
Familie Kronseder kauft die SAATZUCHT STEINACH. Norman Kronseder übernimmt die Geschäftsführung. Zukunftsweisende Investitionen werden getätigt.



1989
Die Futterwiesenrispe „Lato“ wird eingetragen. Seither ist sie europäischer Maßstab für Ausdauer und Ertrag.



1992
Übernahme der SAATZUCHT Bornhof GmbH in Mecklenburg-Vorpommern. Das Züchtungsportfolio und die landwirtschaftlichen Aktivitäten vergrößern sich. Die erste grannenlose Glatthafersorte „Arone“ wird für die SAATZUCHT STEINACH eingetragen.


1997
Die ersten Sorten der Blauen Süßlupine aus Steinacher Züchtung werden in den deutschen Markt eingeführt.


2000
Das Gut Ballin in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt die SAATZUCHT STEINACH.


2005
Mit Mit dem Deutschen Weidelgras „Aberavon“ wird die erste Hoch-Zucker-Gras Sorte in Deutschland zugelassen.


2007
Die Agrargesellschaft Burg Stargard mbH in Mecklenburg-Vorpommern wird in die SAATZUCHT STEINACH eingegliedert.


2008
Das erste, aus eigener Züchtung stammende Welsche Weidelgras „Gersimi“ wird gelistet.


2010
Die Kinder von Norman Kronseder, Nora und Leopold, werden Mitgesellschafter.


2011
„Serafina“ ein spätes tetraploides Deutsches Futterweidelgras aus eigener Züchtung wird eingetragen.


2012
Erstmals hat die SAATZUCHT STEINACH mit den eingetragenen Sorten „Fleetwood“ und „Catera“ Luzerne und mit der Sorte „Apis“ Weißklee im Vertriebsprogramm.